OC-Spray / Pfefferspray
CS-Gas – Tränengas
CS-Gas: Der synthetische Reizstoff
2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril, kurz CS, ist eine synthetische chemische Verbindung, die durch die Knoevenagel-Kondensation von 2-Chlorbenzaldehyd und Malonsäuredinitril hergestellt wird. Der Stoff erscheint als weißer, kristalliner Feststoff mit einem pfefferähnlichen Geruch und zeichnet sich durch toxische sowie brennbare Eigenschaften aus. Im Gegensatz zum natürlichen Oleoresin Capsicum (OC) ist CS ein synthetisch hergestellter Reizstoff, der keine natürlichen Schwankungen in der Zusammensetzung aufweist.
Eigenschaften von CS-Gas
CS ist ein starkes Reizgas, das in feinen Tröpfchen oder als Aerosol freigesetzt wird. Es reizt die Schleimhäute, indem es auf Schmerzrezeptoren einwirkt, ähnlich wie Capsaicin die TRPV1-Rezeptoren aktiviert, und verursacht ein intensives Brennen. Die Wirkung setzt in der Regel sofort ein.
Das BKA-Prüfzeichen „BKA 17r“
Das BKA-Prüfzeichen „BKA 17r“ ist eine offizielle Zulassung des Bundeskriminalamts (BKA) für CS-Reizstoffsprühgeräte gemäß den Vorschriften des Waffengesetzes (WaffG). Es bestätigt, dass das Spray die Anforderungen an Inhaltsstoffe, Sicherheit, Wirksamkeit und Kennzeichnung erfüllt, einschließlich der Eignung für die legale Personenabwehr. Als Hersteller erhalten wir dieses Prüfzeichen durch eine umfassende Prüfung unserer Produkte, um höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Dadurch sind unsere CS-Sprays waffenscheinfrei, frei verkäuflich ab 14 Jahren und offiziell für die Selbstverteidigung gegen Personen zugelassen – eine Ausnahme von den strengeren Regelungen des Waffengesetzes für andere Abwehrmittel.
CS-Gas: Wirkung und Anwendung
CS wirkt als starkes Inflammatorikum, das bei Kontakt intensives Brennen der Augen, Reizungen der Schleimhäute und Atemwege sowie vorübergehende Hautrötungen verursacht. Diese Effekte führen zu starkem Tränenfluss, eingeschränktem Sehvermögen und Atembeschwerden, die Betroffene temporär handlungsunfähig machen können, ohne (in der Regel) bleibende Schäden zu verursachen. CS-Gas wird nicht nur in Selbstverteidigungssprays, sondern auch von Polizei und Militär zur Kontrolle von Menschenmengen eingesetzt. Es ist besonders effektiv in geschlossenen Räumen oder bei gezielter Anwendung, zeigt jedoch eine geringere Wirkung gegen Tiere oder Personen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, wo OC-basierte Sprays oft überlegen sind.
Hinweis: Wir arbeiten mit verschiedenen Reizstoffen. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden. Weitere Informationen zu den verwendeten Reizstoffen finden Sie in unseren Blogbeiträgen – dort erfahren Sie detailliert, welche Reizstoffe wir einsetzen und wie sie wirken.
Wer darf CS-Gas mitführen?
Die KKS CS – Abwehrsprays sind nach den Verordnungen und den Vorschriften des Waffengesetzes geprüft worden und sind daher mit dem Prüfzeichen „BKA 17r“ beim Bundeskriminalamt registriert. Deshalb ist der Umgang mit unseren CS – Sprays in Deutschland, abweichend von den sonstigen Vorschriften des Waffengesetzes, auch schon Jugendlichen ab 14 Jahren erlaubt.
Fazit
CS-Gas ist ein effektiver, synthetischer Reizstoff für die Selbstverteidigung, der durch seine legale Nutzung zur Personenabwehr, breite Zugänglichkeit und konsistente Zusammensetzung überzeugt. Das BKA-Prüfzeichen „BKA 17r“ gewährleistet als Hersteller höchste Standards und legale Sicherheit. Im Vergleich zu Oleoresin Capsicum (OC) ist CS weniger effektiv gegen Tiere und kann bei Personen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss eine verzögerte Wirkung zeigen. Dennoch bietet CS eine zuverlässige, nicht-letale Alternative für kritische Situationen.
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